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Querschnitt durch einen G-Lader
Erfahrungen- Transmoto



Brief 1: eMail (Name ist mir bekannt) über die Firma ´Transmoto´ aus Bad Ems, 12. November 1999
Hallo Thorsten,
Ich habe bei Herrn Pfaff einen "Neuen" G-60-Lader bestellt. Nach langer Zeit kam er dann auch; zu meinem Entsetzen war aber ein gebr. G-40 Lader in dem Paket. Ich bin dann nach Bad Ems gefahren um mir den tollen Laden einmal anzugucken. Herr Herr Pfaff hat mir gesagt, das Paket wäre vertauscht worden und das mein Lader bald kommt. Ich warte immer noch........Geld weg, Lader weg!... Ich hab jetzt seit ca. drei Monaten Kontakt mit dem und ich wei& nicht was der ganze Humbug soll. Mir sind so viele Versprechen gemacht worden und das ist alles nur Hei&e Luft.
Es kann doch nicht solche Firmen geben die mit den Leuten so umgehen! Ich finde, da& man andere Schrauber vor dieser Firma unbedingt warnen sollte! Herr Pfaff hat mir im Bereich G-Lader und Teilebeschaffung das blaue vom Himmel gelogen. Ich bin wirklich sauer auf dem seine Spielchen und ich möchte jeden davor warnen auf diesen Mann zu hören! ...




1. Reaktion zu Brief 1: eMail der Firma ´Transmoto´ (eMail) zu Brief Nr. 1, Datum 17.02.2000
Sehr geehrter Herr Schlagwein,
wir haben die Veröffentlichung eines e-mail Textes in Ihrem Forum G-Laderseite-Erfahrungen gesehen, der unseren Firma miskreditiert. Dieser Veröffentlichung ist geeignet, uns Wettbewerbsnachteile zu verschaffen, unseren guten Ruf zu untergraben uns sie als üble Nachrede anzusehen.
Wir fordern Sie hiermit unverzüglich auf, diesen Bericht kommentarlos zu entfernen. Dazu geben wir Ihnen Zeit bis zum 18.02.2000, 20.00 Uhr. Anderenfalls werden wir sofort über unsere Anwaltskanzlei, darunter ein Fachanwalt für Medienrechte eine Unterlassungsklage sowie Schadensersatzansprüche gegen Sie erheben. Unser Firmenrechtsschutz ist darauf ausgelegt und die Rechtsprechung eindeutig.
Wir prüfen ebenfalls noch, welcher Umsatzverlust uns diese Veröffentlichung seit dem genannten Datum 12.11.99 im Segment VW / Polo gebracht hat. Das wird derzeit recherchiert wir haben ein ausgezeichnetes Verkaufsstatistikprogramm. Wir hoffen, Sie sind gut Versichert. Ein Screenshot und dieses Schreiben gehen per e-mail an unsere Anwaltskanzlei. Um Ihnen jetzt unnötige Kosten zu ersparen, senden Sie uns ein kurzes e-mail, in dem die Löschung bestätigt wird.
Die Angelegenheit zwischen Herrn B. und uns wird gerichtlich geklärt.

Die Geschäftsleitung
A. Gro& und U.Pfaff
17.02.2000




Meine Antwort auf die eMail von Transmoto: 18. Februar 2000
Sehr geehrter Herr Pfaff!
Ich finde es sehr schade, da& Sie bzw. Ihre Firma ein so geringes Selbstbewu&tsein haben. Sinn und Zweck meiner Homepage (insbesondere die Nebenseite "Erfahrungen") ist, positive sowie negative Erfahrungen über Instandsetzungsfirmen zu sammeln und zu veröffendlichen. Damit möchte ich interessierten und hilfesuchenden Menschen eine Orientierungshilfe zur Verfügung geben.
Die abgedruckten und veröffendlichten Briefe und eMails spiegeln dabei die jeweiligen Meinungen der Verfasser wieder. Ich selbst distanziere mich jedoch vom Inhalt!
Grundsätzlich ist es das Recht eines jeden Bundesbürgers, seine persönliche Meinung in der Öffentlichkeit preis zu geben. Dieses Recht ist im Grundgesetzt verankert! Das sollten auch SIE als Bundesbürger wissen! Und ich stelle zu diesem Zweck mit meiner Homepage lediglich ein geeignetes Forum dar. Dies kann JEDER Nutzen! "Klagende" sowie "Beklagte" !!!
Nehmen Sie sich z.B. die Firma B&B aus Siegen zum Vorbild. Ich hatte im Laufe der Zeit mehrere eMails über diese Firma gesammelt und beim Start meiner "G-Laderseite" veröffentlicht. Darauf hin habe ich die Firma angeschrieben, um Ihr eine Stellungnahme zu ermöglichen. Dies hat sie getan, ohne auch nur im geringsten gegen mich vorgehen zu wollen. Sehr vorbildlich; zeigt die Firma hiermit doch, da& ihnen sehr viel an ihren Kunden liegt - im grassen Gegensatz zu Ihrer Firma.
Welche "Wettbewerbsnachteile" möchte ich mir denn verschaffen? Ich selbst betreibe meine Homepages rein privat und ohne gewerblichen Hintergrund. Auch bin ich nicht Teilhaber einer anderen Firma!

Hochachtungsvoll,
Thorsten Schlagwein




2. Reaktion zu Brief 1: eMail der Firma ´Transmoto´ (eMail) zu Brief Nr. 1, Datum 18.02.2000
Sehr geeehrter Herr Schlagwein,
danke für Ihre Antwort zu unserem Schreiben. Als Betreiber dieser Web-Seite, die dementsprechend hoch frequentiert ist, fordern wir Sie noch ein letztes mal auf, diesen Schmähbrief zu entfernen. Inwiefern sich andere Firmen, die aus G-Laderinstandsetzung ihre Wertschöpfung beziehen, sich dagegen wehren oder auch nicht, ist für uns nicht relevant.
Wir betreiben Motorinstandsetzung und Motorentuning, nur am Rande haben wir etwas mit G-Ladern zu tun. Selbst diese Randerscheinung haben wir eingestellt. Trotzdem hält es unser Anwalt für rechtlich bedenklich und weiterhin möglich, das diese Veröffentlichung ein Durchschlagen auf unsere anderweitigen Unternehmungen verursacht. Es entsteht unserer Firmengruppe durch diese Veröffentlichung Umsatzeinbu&en und Wettbewerbsnachteile.
Das von Ihnen angesprochene Grundgesetz lässt sich nach einem Telefonat heute morgen bei unserem Firmenanwalt nach neuer Medien-Rechtsprechung so nicht anwenden. Ob diese Inhalte Ihre persönliche Meinung wiederspiegeln oder nicht tut nichts zur Sache. Immerhin scheinen diese Negativen Inhalte für Sie so bemerkenswert, das Sie diese in Ihr Forum aufnehmen. Letztendlich erhöht dies Ihre Hitzahlen und sichert so die Attraktivität ihrer Seite, defakto provitieren Sie davon.
Da Ihre Seiten eine Ansammlung von spezifischen Aussagen über eine gewisse Sparte enthält, ist es als gewichtiges Marketinginstrument zu werten, also auch dazu geeignet, rufschädigungen mit gutem Erfolg herbeizuführen. Wir möchten die rechtlichen Belehrungen nicht weiter ausdehen und wir denken auch, das Sie darüber nachdenken sollten. Wir finden ansonsten Ihre Webarbeit recht gut und fänden es schaden, wenn wir rechtlich gegen Sie vorgehen müssten. Dies haben wir uns für heute, 18.02.2000 bis 20.00Uhr vorgemerkt.
Anschlie&end werden Ihnen unsere Anwaltskanzlei, Dr. Caspers, Mock und Partner in Koblenz eine Klage und einstweilige Unterlassung übersenden. Diese ist schon für Sie mit DM 1500.-- bis 2500.-- Anwalts-Kosten in Höhe des Streitwertes von ca. DM 100.000 verbunden. Die Klage ist vorbereitet und von uns schon einmal erfolgreich abgeschlossen worden.
Wir sind sicher, das Sie sich schnell per e-mail bei uns melden werden.

Die Geschäftsführung
tmg-transmoto-group
Dr. jur. Arnd Gro&
Ing. Uwe.Pfaff
Ing. Alexander Orfali




3. Reaktion zu Brief 1: eMail der Firma ´Transmoto´ (eMail) zu Brief Nr. 1, Datum 18.02.2000
Wir ergänzen unser e-mail hinsichtlich der Unterlassens zur Rufschädigung weiter. auf ihrer Seite www.g-laderseite.de/G-Lader/index.htm taucht ein Name eines unserer Geschäftsführer auf.
Damit ist die Angelegenheit inzwischen mehr als persönlich zu sehen. Ihr Argument, parteilos die Meinungen von Endkunden abzubilden fällt somit ebenfalls. Richten Sie sich nun auf eine Klage ein, oder entfernen Sie auch diese, als Rufschädigung anzusehende Äusserung. Wir werden Ihre Seiten nun aufmerksam scannen.

i.V
Arnd Gro&
Geschäftsführung
Motorenbau




Meine Bemerkungen zu den Angriffen von Transmoto gegen mich:
 " Damals (im Winter 1999 sowie im Frühjahr 2000) wurden mir zwei eMail zur Veröffentlichung über Transmoto für meine G-Laderseite zugeschickt. Beide hatte ich veröffentlicht und anschließend die Firma Transmoto angeschrieben, um ihnen die Möglickeit der Stellungname zu geben.
Am 17.02.2000 bekam ich dann zunächst einen Anruf von Herrn Pfaff, daß ich die in meiner Homepage abgedruckten eMails über seine Firma doch bitte entfernen sollte. Ansonsten wurde mir mit rechtlichen Konsequenzen gedroht. Am gleichen Abend sowie am nächsten Tag erreichten mich weitere eMails wo mir (s.o.) mit Klagen (usw.) gedroht wurde.
Die Quintessenz war letztendlich nur "warme" Luft! Die Firma Transmoto hat "natürlich" nichts gegen mich unternommen, da ich keine ihrer Rechte verletzt hatte. Dies hatte auch mein Anwalt bestätigt!
Einen Erfahrungsbericht habe ich im Frühjahr 2000 allerdings wieder auf Wunsch des Verfassers entfernet. Die Firma Transmoto hatte gegen den Verfasser ebenfalls mit rechtlichen Schritten gedroht. "




Brief 2: eMail (Name ist mir bekannt) über die Firma ´Transmoto´, 01. November 2000
Lieber Herr Schlagwein,
Ich besitze zwar kein G-Lader getriebenes Fahrzeug, kann aber allerhand zum Thema Transmoto/Uwe Pfaff beitragen:
Ich habe 1999 bei Herrn Pfaff eine Ducati Monster 900S gekauft und warte noch heute trotz vollständiger Bezahlung auf Lieferung der bestellten Zubehörteile. Das von mir im Herbst letzten Jahres gegen Herrn Pfaff angestrengte Verfahren habe ich im Juli 2000 gewonnen. Weder Herr Pfaff noch die ihn vertretenden "Fachanwälte" hielten es übrigens für notwendig am Verfahren teilzunehmen. Aufgrund der weiterhin bestehenden Liefer-/Zahlungsunwilligkeit habe ich die Zwangvollstreckung gegen Herrn Pfaff erwirkt wobei der Gerichtsvollzieher die absolute Zahlungsunfähigkeit bestätigt hat. Es ist dort nichts zu holen. Dessen ungeachtet betreibt Herr Pfaff seine dubiosen Geschäfte weiter.
FAZIT: Transmoto ist eine vornehmlich auf Basis E-Commerce operierende Personengesellschaft, die sich sehr vollmundig gibt, mächtig weit aus dem Fenster lehnt und keinerlei Skrupel kennt. Daher kann ich nur jeden eindringlich davor warnen mit Transmoto oder Herrn Pfaff Geschäfte zu tätigen.




Brief 3: eMail (Alexander Orfali) über die Firma ´Transmoto´, 21. August 2001
Sehr geehrter Herr Schlagwein,
durch Zufall habe ich Ihre Homepage entdeckt, und mußte zu meinem Erstaunen feststellen , daß in dem Briefwechsel der Firma TMG im letzten Jahr ohne mein Wissen mein Name genannt wurde.
Ich war zwar als Betriebsleiter dort beschäftigt,jedoch keineswegs als Dipl.Ing.,wie Herr Pfaff angegeben hat.
Desweiteren distanziere ich mich von jeglichem unlauteren Geschäftsgebarden des Herrn Pfaff.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Orfali




Brief 4: eMail (Name ist mir bekannt) über die Firma ´Transmoto´, 15. März 2002
Hy, Torsten.
Ich habe auf deiner Seite Ehrfahrungsberichte über die Firma TMG gelesen. Ich selber bin TMG Geschädigter und weiß noch von 7 anderen. Dieser Firma muß das Handwerk gelegt werden. Ich selber habe meinen Ford zu Tuning bei TMG abgegeben und nach 1/2 Jahr Wartezeit in verpfutschtem Zustand zurückbekommen. Ölundichtigkeiten, Leistungsverlust. Nach 4 Mio. Ausreden über Nachbesserungabsichten habe ich vor Monaten einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Bis jetzt ohne Erfolg.
Fazit: Niemals in Vorkasse gehen!!! Denn eine Firma hat alle Möglichkeiten das Geld von euch zu bekommen - umgekehrt aber brauch eine Firma nur Insolvenz / Konkurs anmelden und weg ist euer Geld. Ich kenne das von meinem ehemaligem Nachbarn der hat erst selber Konkurs gemacht, dann auf den Namen seiner Frau, dann auf den Namen seines Sohnes. Mir kann doch keiner erzählen das so etwas nicht der Justiz auffällt...




Brief 5: eMail (Jens Lassahn) über die Firma ´Transmoto´, 09. August 2003
Hi Torsten,
hab grad über Google Deine Seite über Transmoto gefunden. Hätte ich doch vor drei Jahren dort mal reingeschaut!!!
Habe den Motor von meiner Enduro zur Generalüberholung dort gehabt (600ccm-Einzylinder). ... Kostenvoranschlag waren 2800DM, nachher wurden es 3500DM. Und nach und nach habe ich festgestellt, was die für einen Mist gemacht hatten.
Zuerst war der Ventildeckel nie dicht. Hab mir erst nix bei gedacht, ist bei dem Motorrad ein empfindliches Bauteil (Suzuki DR 600). Dann fehlten am rechten und linken Seitendeckel 4 Schrauben. Die anderen waren teilweise neue, teilweise alte, teilweise verrostet. Mit Außen-und Innensechskantkopf, wahrscheinlich kamen sie grad so aus der Schublade gerollert. Auf der Befestigungsschraube für die Kupplung sitzt ´ne Sicherungsscheibe, die man um den Sechskant herumbiegen muss. Die war schon so im Eimer, die hätte eigentlich shcon der letzte vorher wechseln müssen.
Und heute hab ich die Kiste mal ganz auseinander genommen, ist nach 15tkm (!) schon wieder undicht. Auf die Schrauben, mit denen das Steuerkettenrad auf die Nockenwelle geschraubt ist, kommt normalerweise auch so´ne Sicherungsscheibe drauf. Stattdessen haben sie dort Sicherungslack auf die Schrauben gemacht. Bei der Nockenwelle ist nach außen hin ein Dichtstopfen, der war falsch herum montiert. ...
Ich würde nicht behaupten, dass ich riesig geschädigt bin, aber verdammt ärgerlich ist es. So viel Kohle für so´n Murks. Das hätte ich als Hobbyschrauber auch zustande gebracht.
Trotzdem schönen Gruß,
Jens Lassahn



Fazit: Schwarze Schafe gibt es und wird es immer geben!


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